Diese Empfehlungen gelten für sogenannte «Risikokinder», deren Eltern und Geschwister Allergien haben:
Empfehlungen für Kinder und Jugendliche, die sensibilisiert sind oder bereits an allergischen Symptomen leiden. Die aufgelisteten Massnahmen tragen dazu bei, das Auftreten weiterer Sensibilisierungen einzudämmen und weitere allergische Erkrankungen zu vermeiden.
Sollte wegen nachgewiesener Nahrungsmittelallergie eine Auslassdiät beim Kind oder eventuell auch bei der stillenden Mutter verordnet werden, so muss dies unter regelmässiger ärztlicher Kontrolle und Betreuung durch eine Ernährungsberaterin erfolgen.
Verschiedene Untersuchungen haben gezeigt, dass die spezifische Immuntherapie (auch Hyposensibilisierung) nicht nur bei der Behandlung von Heuschnupfen und gewissen Formen des Asthma bronchiale wirksam ist, sondern dass sie auch einen allergiepräventiven Effekt hat. Unter anderem kann das Auftreten neuer Sensibilisierungen und Allergien eingeschränkt werden. Bei Kindern werden Immuntherapien ab fünf Jahren vorgenommen.
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